Rosendünger Wurmhumus

Rosendünger aus der Natur. Nach wie vor zählen Rosen zu den beliebtesten Gartenpflanzen. So erfreuen gesunde Pflanzen mit einer üppigen Blüte das Herz eines jeden Hobbygärtners. Neben einer robusten Sorte sind ein optimaler Standort, die richtigen Schnittmaßnahmen und der geeignete Rosendünger wichtig für die Gesundheit der edlen Pflanzen. Folgend erfahren Sie verschiedene Tipps für besonders prächtige Blüte-Ergebnisse bei Rosen.

Standortwahl für Rosenzucht

Rosen gelten als sehr anpassungsfähig und robust. Daher können sie theoretisch an verschiedenen Standorten im Garten wunderbar gedeihen. Damit sich Rosen aber wirklich wohlfühlen, ist es ratsam, folgende Grundregeln bei der Wahl des Standortes zu beachten.

  • Tipp 1: Ein Platz an der Sonne

Rosen können am besten an vollsonnigen Standorten im Garten gedeihen. Idealerweise stehen sie jeden Tag mindestens vier Stunden lang in voller Sonne. Jedoch existieren auch Ausnahmen, denn manche Rosensorten können sich auch an einer Nordwand ohne direkte Einstrahlung der Sonne behaupten.

  • Tipp 2: Konkurrenzlos

Der Konkurrenzkampf um Sonnenlicht und Wasser einer Rose mit anderen Pflanzen steigt, je geringer der Abstand zwischen den einzelnen Pflanzen ist. Ein Pflanzenabstand von etwa einem Meter zu anderen Pflanzen sowie mindestens 60 Zentimetern zu anderen Rosen sollte daher eingehalten werden. Vermieden werden sollten auch Standorte, die durch Bäume überschattet werden.

  • Tipp 3: Vom Winde verweht

Durch starken Wind kann das Wurzelwerk von Rosen im Boden gelockert werden. In diesem Fall kann die Rose dann vom Wind so niedergedrückt werden, dass sie seitlich und nicht mehr aufrecht wächst. Im Extremfall kann dies dazu führen, dass die gesamte Pflanze eingeht. Windige und stark exponierte Standorte sollten bei der Standortwahl von Rosen daher vermieden werden. Wenn es bereits zu einer Lockerung des Wurzelwerks gekommen sein sollte, treten Sie den Boden rund um die Rose gut fest. Eventuell benötigt die Rose dann auch eine zusätzliche Stütze.

Sonderfall: Rindenfleckenkrankheit

So robust Rosen auch sein mögen – ihre Triebe können durch unterschiedliche Pilze Schäden davontragen. Ein Pilz, der als Brandflecken- oder Rindenfleckenkrankheit bezeichnet wird, ist dabei ein häufiger Grund.

Auf den ersten Blick scheint es hierbei, dass die Rosen Schäden durch den Winter und Frost aufweisen, weil manche ihrer Triebe ausdürren. Sieht man jedoch genauer hin, lässt sich erkennen, dass die Schäden an den Trieben meistens in der Nähe der Augen anfangen und sich dann immer weiter ausbreiten. Zunächst kommt es zur Bildung eines rötlichen Flecks, der sich schnell vergrößert und eine hellbraune Farbe annimmt. Der Rand der Pflanze wirkt hingegen weiterhin rötlich-violett. An den hellbraunen Stellen entwickeln sich in der Folge dunkle Pilzfruchtkörper, die für eine Neuinfektion verantwortlich sind, sobald sie über Wasser oder Wind verbreitet werden. Im weiteren Verlauf trocknen die Rindenflecken ein. In der Folge ist es dann möglich, dass sie aufreißen. Der Rosentrieb trocknet auch oberhalb des Befalls ein und stirbt ab. Gegen Ende des Winters wirken die Befallsherde oftmals schwarz.

Als Gründe für die Rindenfleckenkrankheit kommen verschiedene Faktoren infrage. Häufig lässt sich die Krankheit durch eine starke Stickstoffdüngung und somit nicht vollständig ausgereiften Trieben erklären. Jedoch können auch Frost- oder Insektenschäden zu einer Schwächung der Rose führen, was sie besonders empfänglich für die Krankheit macht. Guter Wurmhumus Rosendünger ist hierbei unverzichtbar.

Rosenschnitt als gute Lösung

Im Frühjahr ist die beste Zeit für den Rückschnitt der Rosen. Sollten die Triebe von der Rindenfleckenkrankheit befallen sein, können Sie sie nun gleich stark zurückschneiden. Wichtig hierbei ist, dass der Rückschnitt bis in das gesunde Holz erfolgt, selbst wenn dann nur noch wenig von der Rose übrigbleiben sollte. Auch die korrekte Schnittführung ist relevant. Sie sollten hierbei etwa einen halben Zentimeter schräg über ein Auge, das nach außen steht, schneiden. Wenige robuste Augen können dann besonders kräftige Triebe liefern. Das Schnittgut sollte nicht auf dem eigenen Kompost landen, damit Sie dem Infektionsherd keine Möglichkeit geben, sich in Ihrem Garten weiter auszubreiten.

Das Frühjahr ist allgemein eine geeignete Zeit, um die Rosen fit für den Sommer zu machen. Das fängt mit dem richtigen Rosendünger an. Eine solide Grundlage für einen gesunden Aufbau der Pflanzen können Sie durch den Schnitt legen. Der optimale Zeitpunkt ist hierbei stark von der Witterung abhängig. Sie sollten mit dem Schnitt der Rosen warten, bis kein starker Frost mehr erwartet wird. Mit einem Schnitt erreichen Sie einen lockeren und luftigen Wuchs der Rosen, können gleichzeitig einen Pilzbefall mindern und sich über einen reichen Blütenflor in den Sommermonaten freuen.

  • Tipps für das richtige Gießen von Rosen

Idealerweise gießen Sie möglichst nahe am Rosenstock. Warten Sie bis das Wasser vom Boden aufgenommen wurde, sobald es beginnt, von der Gießstelle wegzufließen. Achten Sie darauf, dass die Blüten sowie das Laub nach Möglichkeit nicht nass werden, denn durch Feuchtigkeit auf den Blättern wird die Entwicklung von Krankheiten gefördert – vor allem dann, wenn das Laub auch in den Nachtstunden noch feucht ist.

Zum Gießen selbst verwenden Sie am besten einen sanften Brausestrahl und keinen Hochdruckspritzstrahl. Verwenden Sie einen Gartenschlauch, dann nutzen Sie möglichst einen Brausekopf. Wenn ein solcher Aufsatz nicht vorhanden sein sollte, ist es empfehlenswert, den Wasserdruck im Schlauch nicht zu hoch einzustellen.

Rosendünger – Tipps für das optimale Düngen

Sämtliche Rosenarten freuen sich über Rosendünger – vor allem öfter blühende Englische Rosen. Erfahrungsgemäß erzielen Sie die besten Ergebnisse, wenn Sie Rosen zweimal pro Jahr düngen. Dies geschieht Ende März bzw. Anfang April zu Beginn der Wachstumsperiode. Die zweite Düngung erfolgt dann gegen Ende Juli, nach dem Ende der ersten Blühphase. Hierdurch fördern Sie eine kräftige Nachblüte.

Um eine Überdüngung zu vermeiden, verwenden Sie am besten Wurmhumus als natürlichen Rosendünger. In diesem sind besonders viele Nährstoffe enthalten, durch welche die Rosen eine prachtvolle Blüte zeigen. Bei Wurmhumus handelt es sich um einen hundertprozentigen biologischen Dünger, der aus den Ausscheidungen von Regenwürmern besteht.