höhere Erträge durch Wurmhumus

Höhere Erträge zu erzielen, ist der Wunsch eines Jeden Profi- und Hobbygärtners. Je größer und gesünder die Gewächse, umso höhere Erträge bringen sie für gewöhnlich. Um dieses Ziel zu erreichen, haben viele Kleingärtner Wurmhumus als natürliches Doping und perfektes biologisches Düngemittel, für ihre Pflanzen im Garten oder auf dem Balkon entdeckt.

Höhere Erträge? – Warum ist Wurmhumus so gesund für die Pflanzen?

Möchten auch Sie Ihren Gartenpflanzen etwas Gutes tun, sollten Sie es einmal mit Wurmhumus als Alternative zu klassischem Dünger probieren. Wurmhumus besteht aus Ausscheidungen von Regenwürmern. Dies klingt vielleicht zunächst einmal gewöhnungsbedürftig, ist aber vollkommen natürlich und eine echte Wohltat für Ihre Pflanzen und den Garten. Um Wurmhumus zu gewinnen, werden sogenannte Wurmkisten, Wurmkompost oder Wurmfarmen verwendet. Das Prinzip ist aber bei allen Formen dasselbe: Einer großen Zahl von züchtbaren Regenwürmern wird auf einer überschaubaren Fläche ein überdurchschnittlich hohes Nahrungsangebot ermöglicht. Auch die Lebensbedingungen sind für die Regenwürmer ideal:

  • Der pH-Wert des Bodens liegt bei etwa 7.
  • Die Temperatur beträgt idealerweise etwa 25 Grad.
  • Der Boden ist überwiegend feucht.

Auf einer Wurmfarmfläche von etwa zwölf Quadratmetern können auf diese Weise leicht mehr als 100.000 Würmer zu Produzenten von wertvollem Humus werden. Als Nahrung für die Würmer kommen beispielsweise klassische Küchenabfälle infrage, wie etwa Kaffee-, Gemüse- oder Brotreste. Doch auch Gartenabfälle oder sogar Papier lassen sich sehr gut an die Regenwürmer verfüttern, ebenso wie tierische Abfallprodukte. Das beste Ergebnis bekommt man jedoch mit Pferdemist. Wurmhumus aus Pferdemist als biologisches Düngemittel angewandt, sorgt in der Regel für wesentlich höhere Erträge bei der Ernte.

Höhere Erträge liefern nur gesunde Pflanzen

Die Stärke und Gesundheit von Pflanzen steht und fällt mit der Menge an Nährstoffen, die sie erhalten. Auch in dieser Hinsicht kann Wurmhumus bestens punkten.

So haben wissenschaftliche Studien ergeben, dass Wurmhumus ein echter Nährstoffgigant ist. Der Humus enthält im Vergleich zu klassischem Kompost aus dem Garten etwa:

  • 6-mal mehr Stickstoff,
  • 8-mal mehr Phosphor,
  • 5-mal mehr Kalium,
  • 30-mal mehr Magnesium.

Wurmhumus als natürlicher Helfer für Beete und Pflanzen

In den Ausscheidungen der Würmer finden verschiedenste Kleinorganismen, wie etwa Pilze oder Mikroben, beste Lebensbedingungen. Verschiedene dieser Mikroben liefern Stoffe, die Antibiotika ähnlich sind und toxisch auf unterschiedliche Pilze wirken. Wurmhumus enthält also Stoffe, die einen wirksamen und zugleich natürlichen Schutz gegen verschiedene Pilzkrankheiten des Bodens bieten. Setzlinge, die in Wurmhumus angezogen wurden, gelten auch deswegen als besonders widerstandsfähig gegen verschiedenste Pflanzenkrankheiten.

Wurmhumus ist sogar in der Lage, die Heilung sogenannter Braunfäule – eine häufige Krankheit, die Tomaten betrifft – zu fördern.

Bereits ein Bodenanteil von rund zehn Prozent Wurmhumus kann hohe Wachstumsschübe, und damit höhere Erträge, mit sich bringen. Idealerweise sollte Erde mit 10 bis 20 Prozent Wurmkot ergänzt werden. Dieser sollte auf die Oberfläche des Bodens gestreut und geringfügig eingeharkt werden.

Generell beinhaltet Wurmhumus auch viele Wurmkonkons. Wenn der Wurmhumus gemeinsam mit abgestorbenem Biomaterial, beispielsweise Rasenschnitt als Mulch, auf Beete gestreut wird, werden in der Folge diverse Würmer schlüpfen, die den Boden zusätzlich auflockern und eine gute Sauerstoffzufuhr gewährleisten.

Natürliche Regeneration durch Wurmhumus

Die organische Bindung von Stickstoff wird durch die Zersetzung von Wurmhumus durch Mikroorganismen, die sich im Boden befinden, beschleunigt. Die wirksamen Eigenschaften, durch welche dieses biologische Düngemittel so wertvoll wird und zu seiner besonderen Wirkungsweise führt, liegt in der Existenz der enthaltenen Enzyme und Mikroorganismen. Diese werden von den Verdauungsorganen der Regenwürmer ausgeschieden. Ebenso Ausscheidungsprodukte von Regenwürmern sind sogenannte Auxine. Diese haben die Eigenschaft, das natürliche Pflanzenwachstum anzuregen. Der Reichtum an Mikroorganismen und Enzymen in Wurmhumus fördert den Abbau giftiger Stoffe und erhöht die Fähigkeit des Bodens, sich zu erholen und zu regenerieren. Zusätzlich verstärkt Wurmhumus den natürlichen Schutz der Pflanzen vor krankmachenden Mikroorganismen.

Fazit:

Um auf der Plantage oder im eigenen Garten höhere Erträge zu erzielen, muss es nicht der Griff zur „chemischen Keule“ sein. Auch der herkömmliche Dünger aus dem örtlichen Baumarkt ist nicht unbedingt das beste Mittel der Wahl. Alternativ sollten Sie es stattdessen einmal mit Wurmhumus versuchen. Wie Sie in diesem Artikel erfahren haben, zeichnet sich dieser durch zahlreiche Vorteile aus, die andere Dünger in dieser Form nicht bieten können. Zudem handelt es sich bei Wurmhumus um ein absolut natürliches und damit bioverträgliches Produkt, mit dem Sie in Ihrem Garten oder auf dem Balkon nichts falsch machen können. Die Anwendung ist denkbar einfach und eine Überdüngung ist quasi ausgeschlossen. Ihre Pflanzen, Beete und der Rasen werden sich über diese natürliche Unterstützung garantiert freuen.